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Inhalt

Veröffentlichungen


Foto einer Filmpräsentation im Rahmen der Unfallverhütungswoche 1950 in Wuppertal

Daniel Trabalski, Die Ursprungs-Berufsgenossenschaften der BG ETEM und die NS-Vergangenheit. Akteure, Belegschaften und Personalpolitik im „Dritten Reich“, Bochum 2013.

 

Die Belegschaften der Berufsgenossenschaften erfuhren im „Dritten Reich“ erhebliche Umbrüche. In den Anfangsjahren wurden politische Gegner und Juden zum Rücktritt gezwungen und die Selbstverwaltung zerschlagen. Die berufliche Laufbahn auch in der Unfallversicherung war fortan von der Nähe zum Regime und dessen Organisationen abhängig. Daniel Trabalski beschreibt diese Entwicklung anschaulich am Beispiel der Vorgänger-Berufsgenossenschaften der BG ETEM – und beleuchtet die personellen Kontinuitäten nach 1945.

 

Umfang: 58 Seiten, 16 Abbildungen, Broschüre

Kosten: 7,00 € (vergriffen)

 

Inhalt


  • Einführung

     

  • Historische Quellen

     

  • Die gewerbliche Unfallversicherung und das NS-Regime

    • Die Berufsgenossenschaften in der Endphase der Weimarer Republik
    • Die „Gleichschaltung“ der Berufsgenossenschaften
    • Personalpolitik und NS-Mitgliedschaften

     

  • Die Vorgänger-Berufsgenossenschaften der BG ETEM

    • Die Berufsgenossenschaft der Feinmechanik und Elektrotechnik
    • Die Textil- und Bekleidungsindustrie-Berufsgenossenschaften
    • Die Berufsgenossenschaft der Gas- und Wasserwerke
    • Die BG der Buchdrucker und der Papierverarbeitungsindustrie

     

  • Neuanfang nach 1945

    • Die Berufsgenossenschaften unter alliierter Besatzung
    • Personalpolitik und Entnazifizierung